Dieses Kartenwerk vereint öffentlich verfügbare Daten und lokalhistorische Häusergeschichten, verfasst von Walter Amsler. Zur Visualisierung wird der Übersichtsplan von 1947 verwendet. Damals war Bözen noch ein Strassendorf mit kompaktem Dorfkern. Dieser Plan und die Karte von 1935 stammen aus dem Gemeindearchiv von Bözen und wurden auf privater Basis digitalisiert. Weitere Quellen: Daten des Kantons Aargau.

Dokumentiert sind ausgewählte ältere Häuser, frühere Besitzer und Bewohner, ergänzt mit alten Fotos. Die Identifikation der Gebäude erfolgt über Adresse und die Gebäudeversicherungsnummer. Die Objekte mit Dokumentation sind farblich markiert.

Mit Anwählen der untenstehenden Bilder gelangt man auf ein spezifisches Kartenthema. 

Erläuterung zum Thema «Übersichtsplan 1947»

Dies ist der erste Zugang zum Kartenwerk und den Häuserdokumentationen. Mit Mausklick auf ein farblich markiertes Gebäude oder Objekt erscheint links ein Menü mit weiteren Angaben. Unten im Menu erscheint zudem ein Link auf ein PDF-File. Diese Datei kann online aufgerufen, gespeichert oder gedruckt werden.

Besonderes Merkmal dieser Karte sind die neuen Parzellen nach der Güterregulierung. Der Übersichtsplan im Massstab 1:5000 stammt von Eugen Meyer-Huber, Grundbuchgeometer in Laufenburg.

Mit Farbe markierte Gebäude

Dokumentation Gebäude mit Dokumentation
verschwunden_mit_Doku Gebäude verschwunden mit Dokumentation
verschwunden Gebäude verschwunden

Erläuterung zum Thema «Karte von 1935 mit Klassifikation der Bäume»

Bei dieser Karte des Dorfgebiets im Massstab 1:1000 handelt es sich um eine «provisorische Zuteilung» vom 12. Juli 1935 in Zusammenhang mit der Güterregulierung. Der Zwischenstand wurde im September 1935 ersetzt durch eine endgültige Version, die leider nicht erhalten ist. Die Karte ist eine Meisterleistung, jeder einzelne Baum wurde eingezeichnet und mit einem Buchstaben gekennzeichnet als Apfel, Birn-, Kirsch- Zwetschen- Quitten- oder Nussbaum. Dies erlaubte eine genaue Bewertung jeder Parzelle.

Gelb markiert sind veränderte und neue Strassenführungen, die eine wesentlich bessere Erschliessung und Nutzung des Gemeindegebietes ermöglichten.

Ein weiteres Merkmal dieser Karte sind die zweistelligen Versicherungsnummern der Gebäude. Diese gelten auch heute noch, sind jedoch seit der Böztal-Fusion vierstellig mit dem Präfix 20xx.

Erläuterung zum Thema «Karte vor der Güterregulierung»

Hier ist das gesamte Gemeindegebiet erfasst. Besonderes Merkmal dieser Karte sind die enorm vielen, teilweise winzigen Parzellen vor der Güterregulierung. Auch finden sich Flurnamen, die heute vergessen sind.

Die mehrjährige Arbeit zur Neuordnung der parzellierten Flur von Bözen war ein Jahrhundertwerk, dokumentiert von Pfarrer Hans Wassmer in der Dorfchronik “Die Geschichte des Dorfes Bözen”. Die Verminderung der Anzahl und Optimierung der Form der Parzellen erhöhte die Wirtschaftlichkeit der Betriebe.

Die hier verwendete Karte wurde 1936 erstellt um den «alten Bestand» vor der Güterregulierung festzuhalten (Quelle: Aargauisches Vermessungsamt).

Erläuterung zum Thema «Karte von 1899»

Ein Versuch zur Darstellung der Besitzverhältnisse um die Zeit von 1899. Die Zuordnung erfolgt gemäss dem damaligen Lagerbuch (Brandassekuranzkataster oder Liegenschaftsverzeichnis). Diese Karte ist noch in Arbeit, Fehler können nicht ganz ausgeschlossen werden.

Erläuterung zum Thema «Grenzsteine»

Urs Frei hat für Bözen die Grenzsteine aus der Zeit vor der Kantonsgründung dokumentiert. Damals gehörte das Fricktal zu Vorderösterreich und das Amt Schenkenberg mit den Kirchgemeinden Bözen und Densbüren zum Berner Aargau. Zudem sind die Grenzsteine von Herznach, Zeihen und Mönthal dokumentiert.

Der Kanton Aargau hat viele dieser Grenzsteine unter Schutz gestellt und dokumentiert. Auch diese Daten wurden integriert. Mit Klick auf die blau markieren Grenzsteine erscheint links ein Menü mit Link zu den detaillierten Informationen.

Markierungen der Grenzsteine

Urs Frei Grenzstein mit Dokumentation Urs Frei und im Denkmalschutzinventar Kanton Aargau
Urs Frei Grenzstein identifiziert durch Urs Frei und nicht im Denkmalschutzinventar Kanton Aargau
Kanton Aargau Grenzstein im Denkmalschutzinventar Kanton Aargau Kanton Aargau Kanton Aargau

Erläuterung zum Thema «Siedlungsbewegung»

Die Güterregulierung und die Zusammenlegung der Parzellen in grössere Flächeneinheiten ermöglichten Neusiedlungen am Rande des Dorfes. Die Karte ist ein Versuch diese Bewegungen darzustellen.

Jakob Amsler-Brack entschloss sich als erster, in den Jahren 1937/38 einen Betrieb auf Eich zu erstellen. Ihm folgten Ernst Büchli-Amsler (Delli), Werner Pfister-Mettauer im Lindetal. Weitere Siedlungen gab es in der Waltere, im Sörenthal und der Moosmatt. 

Weitere Kartenthemen

  • Flurnamen; alte Bezeichnungen über ein Gebiet in der Landschaft (Quelle: Daten des Kantons Aargau)

  • Archäologie (Quelle: Daten des Kantons Aargau)

  • Amtliche Vermessung (Quelle: Daten des Kantons Aargau)

  • Erste Karte der Landestopografie von 1955 (Quelle: ©swisstopo)

  • Karte von 2021 mit allen Gebäuden (Quelle: Daten des Kantons Aargau)

  • Amtliche Vermessung (Quelle: Daten des Kantons Aargau)

  • Solaranlagen Stand August 2025 (Quelle: Bundesamt für Energie BFE)

 

Heizungsart

Die Daten über die Heizungsart eines Gebäudes sind aus dem Gebäude- und Wohnungsregister, Auszug GWR Aargau. Quelle: 

Das eidgenössische Gebäude- und Wohnungsregister (GWR) wurde anhand von Daten der Volkszählung 2000 zu statistischen Zwecken erstellt. Es hat sich nicht zuletzt dank der am 1. Juli 2017 in Kraft getretenen Totalrevision der Verordnung über das GWR (VGWR) als massgebendes nationales Informationssystem für Gebäude etabliert.